Übergewicht

Was ist Übergewicht eigentlich? Sind es die 3 bis 4 Kilos, die einen selbst stören, weil man die Hose nicht mehr so leicht zu bekommt? Oder sind es doch schon ein paar Kilos mehr, die einen langsam nachdenklich machen, sollte das so weitergehen…

Übergewicht wird nach dem Body-Mass-Index (BMI) klassifiziert. Grob gesagt, ist dies das Verhältnis von Körpermasse und Körpergröße. Der BMiI dient als grober Richtwert. Ein BMI von über 25 gilt als Übergewicht. Ein BMI größer als 30 wird in der Literatur als Adipositas (Krankhaftes Übergewicht) bezeichnet. Der BMI unterscheidet aber nicht zwischen Muskel- und Fettmasse. So kann es sein, dass über den BMI ein eigentlich unbedenkliches Gewicht angezeigt wird, und dass trotzdem ein zu hoher Körperfettanteil und ein zu geringer Anteil an Muskulatur vorhanden sein kann. Das Vorhandensein von Muskulatur ist enorm wichtig. Denn Muskulatur verbraucht in unserem Körper 15 Mal mehr Energie als unsere Fettdepots.

Unser Körper ist klug, treu und unser bester Freund. Er versorgt uns gut und speichert die zu viel aufgenommene Energie für Notzeiten. So füllt er zuerst unsere Speicher in Muskulatur und Leber. Sind diese Speicher voll, speichert unser Körper die zu viel aufgenommene Energie – als Fett.

Eigentlich ganz in Ordnung, wenn es da nicht die heutzutage fehlenden Notzeiten gäbe!

Das Bauchfett, auch viszerales Fett genannt, entsteht durch unseren Lebensstil: Bewegungsmangel und eine chronische Fehlernährung durch die übliche Kohlenhydratmast bestehend aus Brot, Brötchen, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Kuchen, Alkohol, ... Zudem fehlt es uns häufig an Gemüse, Salat, Ballaststoffen und Eiweißen.

Leider wächst aber nicht nur das Fett in unserer Bauchhöhle, auch Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Gehirn, Herz und Arterien bekommen ihr "FETT" weg. Dieses eingelagerte Fett ist ein aggressiver Entzündungsherd. Dieser Entzündungsherd ist oft Ursache für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Demenz, chronische Niereninsuffizienz ...

Inzwischen nehmen wir schon leichtes Übergewicht als normal hin. – Doch das ist ein Fehler!

Typische Symptome bzw. Beschwerden bei Übergewicht

Welche Symptome und Beschwerden spüren wir bei Übergewicht? Welche Risiken werden durch Übergewicht gefördert? Und wie macht wirkliches Übergewicht uns auf Dauer krank?

Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Übergewicht

Trotz normaler Blutwerte besteht bei Übergewicht ein erhöhtes Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arteriosklerose zu erkranken. Der Blutdruck steigt an, um die größer gewordene Körpermasse zu versorgen. Das Herz vergrößert sich, um den Mehrbedarf an Blut durch das Kreislaufsystem zu pumpen. Das kardiovaskuläre Risiko ist zum Glück mit einer erfolgreichen Gewichtsabnahme senkbar.

Eingeschränkte Lebensqualität durch Übergewicht

Übergewicht kann Kurzatmigkeit zu Folge haben. Grund ist das vergrößerte Herz, denn durch das innere und äußere Fettgewebe wird es eng für die Lunge. Sie wird weniger gut belüftet, kann sich nicht mehr optimal ausdehnen und kann demzufolge schlecht Sauerstoff aufnehmen. Die Folge sind häufig auch Gelenk- und Rückenschmerzen, was zu verminderter Aktivität im täglichen Leben führt. Selbst einfache Dinge wie Treppensteigen lässt uns stärker Schwitzen, … ein Teufelskreis.

Stoffwechselstörungen durch Übergewicht

Übergewicht kann zu Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels und des Fettstoffwechsels führen. Ein erhöhter Nüchternblutzucker und eine Insulinresistenz sind wissenschaftlich erwiesene Folgen von Übergewicht. Die Folge: Diabetes Typ 2.

Auswirkungen von Übergewicht auf den Bewegungsapparat

Übergewicht kann zu Schmerzen in den Gelenken und in der Muskulatur führen, zu Rückenschmerzen, Arthrose, Arthritis… Dies alles sind Symptome, die auf ein zu viel an Körpergewicht zurückzuführen sind. Die Kilos zwingen uns Menschen regelrecht in die Knie. Sport ist, wenn überhaupt, nur noch schlecht oder mit Schmerzen möglich. Die kiloschwere Belastung überbeansprucht unsere Gelenke und es kommt zu degenerativen Gelenkerkrankungen. Die Lebensqualität vermindert sich durch Einbußen der Vitalität und einen schmerzenden Rücken. Wie viel leichter hätten es unsere Gelenke, wenn sie ein paar Kilos weniger zu tragen hätten?!

Metabolisches Syndrom durch Übergewicht

Wenn verschiedene Stoffwechselstörungen zusammen auftreten, spricht man vom metabolischen Syndrom. Hierzu gehören Übergewicht, Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Übersäuerung des Gewebes, erhöhte Blutzuckerwerte und Fettstoffwechselstörungen. Die auftretenden Störungen feuern sich leider gegenseitig an. Folge: Das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall nimmt zu.

Das Verdauungssystem und Übergewicht

Mit den Kilos zu viel ist man in Bewegung und Beweglichkeit eingeschränkt. Folge davon können Verdauungsstörungen wie eine chronische Obstipation (Verstopfung) sein. Durch die Darmträgheit können sich Folgeerkrankungen wie z. B. Hämorrhoiden entwickeln. Die Gallenblase als Ort der Fettverdauung hat für Übergewichtige ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko.

Hormonstörungen und psychologische Folgen durch Übergewicht

Besonders im Bauchfett werden viele Botenstoffe, Entzündungsstoffe und Sexualhormone hergestellt. Dies führt, auch in jugendlichen Jahren, zu einer gestörten hormonellen Balance. Es führt zum Testosteron-Mangel bei Männern und kann eine Ursache für Unfruchtbarkeit (Infertilität) bei Frauen im gebärfähigen Alter sein. Durch einen Überschuss an männlichen Hormonen wird hier der Eisprung verhindert. Durch die hormonellen Störungen kann es u. U. zu Erektionsstörungen, Libidoverlust, Müdigkeit, Schlafstörungen und zu einem Mangel an Selbstwert kommen. Höchste Zeit, die Kilos ernst zu nehmen und zu handeln!

Ursachen von Übergewicht

Von meinen Patienten bekomme ich sehr häufig dieselben Gründe für Ihr Übergewicht genannt:

"Der Stoffwechsel ist schuld, die Gene, die Hormone, der Stress ist es, Heißhunger und Gelüste, die Schwangerschaft, die Wechseljahre, das Rauchen fehlt, keine Zeit für Sport ,… ich kann einfach nicht widerstehen…".

Auf den ersten Blick erscheint es ganz einfach: Unser Körper bekommt zu viel Energie in Form von Lebensmitteln und verbraucht zu wenig in Form von Bewegung! Warum aber bleiben manche Menschen schlank und nehmen andere stetig zu? Nachfolgend ein paar Hinweise dazu:

Nahrungsmenge und Übergewicht

Wir essen zu viel und falsch. Oft auch – leider – zur falschen Tageszeit.

Stoffwechseltyp und Übergewicht

Unter uns Menschen gibt es Langsam- und Schnellverbrenner. Diese Unterschiede im Stoffwechsel bestimmen, wie die Nahrungsenergie von unserem Körper verwertet wird.

Stress und Übergewicht

Ob der Stress im Job oder der emotionale Stress. Stress fordert Belohnung oder ein Trostpflaster! Und die werden dann in Form von Süßigkeiten, Chips usw. genascht. Gefühle, vor allem negative, sind oft der Startschuss fürs "Stressessen". Stress erhöht auch unsere Stresshormone, allen voran das Cortisol. Bei erhöhtem Cortisol ist unser Körper auf das Einlagern von Fettdepots programmiert. Denn durch Dauerstress kommt es zu einem Anstieg von Cortisol. Im Stoffwechsel fördert es den Fett- und Eiweißstoffwechsel. Es fördert die Einlagerung von Fett.

Darmbakterien und Übergewicht

Ein Ungleichgewicht an "guten2 und „schlechten“ Bakterien im Darm entscheidet, ob Sie leichter zu oder abnehmen. Es gibt "Schlankbakterien" wie z. B. die Bifido-Bakterien und "Dickbakterien" wie z. B. die Staphylokokken. Dies gilt es zu erkennen und darmgesundes Essen zu fördern um dem schlanken Ziel näher zu kommen.

Schlafstörungen und Übergewicht

Unser Schlaf ist nicht nur die entscheidende Phase für unsere Regeneration, es ist auch die Phase wichtiger Hormonabläufe und Stoffwechselprozesse. Eine Schlafdauer von sieben bis acht Stunden wäre optimal. Viele Menschen kommen aber, mit Glück, auf gerade mal sechs Stunden. Warum schlafen wir schlecht? Unter Einfluss von Computer, Smartphone und Fernsehen wird die Rhythmik von Tag und Nacht gestört. Es mangelt an erholsamem Schlaf. Doch Schlafmangel ist ungesund - und mach dick. Besonders wichtig ist guter Schlaf für unser "Satthormon" Leptin. Es wird durch guten Schlaf vermehrt ausgeschüttet. Das "Appetithormon" Ghrelin wird inaktiv.

Wie behandle ich bei Übergewicht?

Bei Übergewicht ist eine ausführliche Anamnese sehr wichtig, um die Ursache zu erkennen und genau da mit der Therapie zu beginnen. Wenn nötig lasse ich eine genaue Laboranalyse durchführen. Gemeinsam besprechen wir dann, welches Programm zur medizinischen Gewichtsreduktion für sie am geeignetsten ist und sich für sie am besten umsetzen lässt.

Mit den Informationen erstelle ich einen speziell auf sie passenden Ernährungsplan. Ich arbeite mit den Programmen gesund & aktiv - das Ernährungsprogramm sowie das Stoffwechselprogramm und der Sanguinum-Kur.

Zusätzlich zur Ernährung kommen pflanzliche oder homöopathische Präparate zum Einsatz die den Stoffwechsel positiv anregen sollen. Eventuell auch Präparate, um den Schlaf zu verbessern, den Cortisolspiegel in Balance zu bringen oder gesunde Darmbakterien zu fördern. Gegebenenfalls werde ich Sie auch mit Akupunktur unterstützen. Alles Therapien, um ihrem Ziel, Gewicht zu verlieren, gesund und ganzheitlich zur Seite zu stehen.


Was können Sie sofort tun?

Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf, um herauszufinden, inwieweit ich Ihnen bei Ihren Beschwerden helfen kann. Dann können wir einen Termin vereinbaren.



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Heilpraktikerin Susann Werner
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Behandlung von Stoffwechseloptimierung, Gewichtsreduktion, Anti-Aging, Burn-out mit Akupunktur, Bachblütentherapie, Homöopathie, Phytotherapie, Taping, Gesund & Aktiv, Sanguinum-Kur im Hamburger Westen (Nienstedten, Elbvororte, Blankenese, Othmarschen, Altona).

Susann Werner – Mitglied im Verband Unabhängiger Heilpraktiker e.V.
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